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20.06.2013 - Erneute Segelflug Bestleistung: Wiener Neustadt - Lamsenspitze etwas SW vom Achensee in Tirol kurz vor Innsbruck und zurück mit dem LS4-Vereinssegelflugzeug: gewertete Flugstrecke 814km, mein zweiter 800er, aufgrund der weiteren Absolutdistanz höher gewertet als der letzte 820km-Flug, Flugzeit 11:02h.

Der beste Thermik-Tag der bisherigen Saison ist angesagt mit sehr warmer Luft am heißesten Tag des Jahres, dazu leichte Südwind-Unterstützung. Am Vortag haben wir wieder einmal keinen Schlepppiloten, ich erkundige mich, der Nachbarverein schleppt zwar, aber bei so einem Tag möchte ich früher in die Luft kommen, und beim Nachbarverein haben klarerweise die Kollegen dieses Vereins Vorrang. Somit kontaktiere ich einen Schlepppilot nach dem anderen, niemand hat Zeit, so was Blödes. Mittlerweile kann ich nach Telefonaten mit anderen Segelfliegerkollegen schon 5 Schlepps anbieten :-). Dann endlich, 21:00, Lukas meldet sich, er habe Nachtdienst, aber er würde kommen, wenn ich niemand finde. Ich versuche es weiter, um 22:15 dann wieder eine SMS an Lukas, "du, schaut schlecht aus". 22:30 Rück-SMS von Lukas: "Passt, ich bekomme zu Hause frei, ich komme :-)", juhu! Nach meinem letzten Inntal-Segelflug mit der LS7 ist nun das Ziel klar definiert: Innsbruck hin und zurück, Wendepunkt am kleinen Solstein am westlichen Ende der Nordkette ca. 5km westlich der Hafelekarspitze querab vom Innsbrucker Flughafen :-).

Ich bin wieder um 8:00 (Zeiten lokal) am Flugplatz, Markus ist schon fertig. Ich räume rasch den Flieger ein und wir bringen die Flieger zum Start am Segelflugfeld 14. Ich bringe das Auto zurück und Lukas nimmt mich mit der Husky mit hinaus zum Start - coole Sache in so einer Husky-Schleppmaschine bei schweißtreibenden Temperaturen bei herrlich angenehmen Luftzug vom Propeller bei offenen Fenstern zum Start hinaus zur rollen :-). An dieser Stelle nochmals vielen vielen Dank an Lukas trotz des Nachtdienstes den Schleppdienst zu übernehmen!

Meine Kollegen Ernst vom Nachbarverein und Markus starten mit den beiden Schleppmaschinen zuerst. Ich starte gleich danach um 10:20 mit Schlepp zum Gahns aufgrund der Vermutung, die Hohe Wand sei bei dieser Warmluft vermutlich wieder in der Inversion vom Wiener Becken. Am Gahns angekommen kann ich mich im Hangwind gerade halten. Es weht ein ganz leichter Südwind. Keine Rede vom frühen Thermikbeginn, den der Alptherm vorhergesagt hat. Man sieht deutlich eine Dunstschicht in der Luft, es ist eine Inversion etwas über Hangniveau vorhanden, so ein Blödsinn. Langsames vortasten zur Rax, meine Kollegen sind alle tief, ich versuche, möglichst keine Höhe zu verlieren. Auf der Rax geht es dann leider nur etwas über Hangkante. Wie komme ich vor zur Heukuppe? Komme ich zu tief, reicht der eh schon sehr leichte Hangwind nicht, um zu steigen, und dann wird es sehr knapp nach Wr. Neustadt, das kann dann sehr leicht eine Aussenlandung ergeben. Ich erfliege mir mühsam jeden Meter an Höhe und komme beim Karl-Ludwighaus dann doch über Hangkante an. An der Heukuppe kann ich dann vorsichtig das Gipfelniveau ersteigen. Und nun die traurige Wahrheit, die Dunstschicht geht bis zum Hochschwab, keine Thermik. Markus ist bereits auf der Veitsch angekommen und meldet, alles nur leichter Hangwind und tief. Na gut, also dann alles mit großer Vorsicht, lieber ein paar Meter mehr versuchen herauszuholen, als einen Fehler mit Aussenlandung im hohen Gras zu machen.

Schneealm und Veitsch kann ich nach diesem Prinzip gut abfliegen, an den Aflenzer Staritzen versuche ich mühevoll die notwendige Höhe für einen Direktüberflug des Hochschwab-Gipfels zu ersteigen. Es gelingt. Markus berichtet nun, dass im Gesäuse die Thermik einsetzt. Ich taste mich also über das Hochschwab-Plateau langsam vor zur Kalten Mauer, Flugplatz Turnau zwar im theoretischen Plus, jedoch immer meine Ausweichrichtungen zu den Landewiesen Bodenbauer, Innerzwain, Oberort und Mooslandl im Blick, sollte doch was schief gehen. An der Kalten Mauer dann wieder das übliche Spiel: Höhe herauskitzeln was geht für den Flug ins Gesäuse, dann Querung zum Tamischbachturm. Im Gesäuse hat man keinen Flugplatz in Reichweite, sollte man dort nicht mehr steigen, gibt es als Landeoption lediglich 2 Felder im nördlichen Talkessel bei Mooslandl, allerdings in diesem Talkessel bei Wind mit Turbulenzen zu landen, möchte man eher vermeiden. Der Gesäusedurchflug entlang Tamischbachturm und Buchstein ist bei Südwind in der Regel auch ziemlich turbulent, weil Leeeffekte der davorstehende Berge Lugauer und Hochtor dazukommen, so kann es z.B. passieren, dass man sich einen aufsteigenden Hangwind erwartet, aber einen turbulenten Fallwind vorfindet :-). Am Tamischbachturm angekommen scheint nun die Thermik einzusetzen, erstmals kann ich deutlich über Gipfelnivau hochkurbeln. Vorflug zum Buchstein, ja, sehr schön, jetzt gehts :-)!

Nun wird der Flug zur Rennstrecke. Der Tag entwickelt sich nun so wie vorhergesagt. Hammerthermik mit südlicher Hangunterstützung. Haller-Mauern im Geradeausflug, Grimming Fetzen Thermik. Weite Strecken am Dachstein im Geradeausflug, Hammer-Thermik am Bischling vor dem Tennengebirge und am Hochkönig. Zeitlich passt alles, wenn es so weitergeht, dann erreiche ich heute Innsbruck :-). Im westlichen Großvenedigergebiet beobachte ich, wie ein riesen Gewitter entsteht, welches beginnt den Pinzgauer Spaziergang abzuschatten. Somit fliege ich über die nördlichen Kitzbüheler Alpen über das Spielberghorn und Kitzbühel. Die Wolkenentwicklung Richtung Innsbruck schaut gut aus, vor der Inntalquerung erkurble ich mir noch einmal Maximalhöhe und nun gehts los. Anflug Rofanspitze beim Achensee.

Ich versuche Innsbruck Radar für einen Einflug ins Segelfluggebiet B und Nordkette zu erreichen. Was ist das? Die Frequenz hat andauerndes Rauschen? Was ist da los? Ich höre das ATIS von Innsbruck ab, dort wird ausgestrahlt, Glider Area B active. Ich habe zu Hause in den Innsbrucker Segelflugbestimmungen nachgelesen, da stand drinnen, wenn B aktiv, dann darf man ohne Anmeldung in das Segelfluggebiet B einfliegen. Doch so ganz gut ist mir bei der Sache nicht, ich war ja noch nie da, lieber würde ich mich anmelden. Ich versuche über Funk Kollegen zu fragen, was Sache ist, leider keine Antwort, die sind vermutlich alle auf der funktionierenden Innsbrucker Radar Frequenz. Ich versuche es nochmal, die Innsbruck Radar Frequenz funktioniert einfach auf meinem Funkgerät nicht. Zur Sicherheit frage ich bei Wien Info die Frequenz nach, sie ist korrekt. Dann meldet sich ein Pilot, "ja du kannst einfliegen, B ist aktiv", passt. Mittlerweile habe ich das Inntal gequert und bin kurz vor der Rofanspitze. Huh, doch einiges an Höhe verloren, gerade noch über Hang angekommen. Ich überfliege die Berggrate der Rofanspitze und plötzlich taucht der Achensee vor mir unter mir auf, traumhafter Blick. Ich sehe nun, dass die Abschattung aus den Hohen Tauern immer größer wird, nachdem ich aber bei der Rofanspitze gut steige, beschließe ich, weiterzufliegen. Am Funk höre ich, wie Markus und Ernst wegen der Abschattung umdrehen. Die Abschattung erreicht langsam das Inntal. Ich denke mir, der Wilde Kaiser steht toll in der Sonne. Solange im Inntal die Sonne scheint und ich auf 3000m steigen kann, dann erreiche ich den Wilden Kaiser, auch wenn ich ein Stück durch die Abschattung durchfliegen muss. Innsbruck liegt zum greifen nahe, also weiter. Talquerung zum Stanser Joch, aufkurbeln, Querung zur Lamsenspitze. Plötzlich am Funk: "Du Ernst, sieht du auch wie die Abschattung jetzt auch schon auf den Wilden Kaiser zuwandert?" Was? So ein Schitt? Ich blicke zurück, so was Blödes, die Abschattung ist bereits bis zum Fuße des Wilden Kaisers vorangeschritten. Die Abschattung überschreitet auch schon langsam das Inntal und legt sich langsam über meine gesamte Rückflugstrecke zum Wilden Kaiser. Huh, was nun, weiterfliegen? Ich bin so nahe vor meinem Ziel Flughafen Innsbruck! Wenn ich jetzt weiterfliege, dann verspiele ich meine letzte Chance, durch die Abschattung durch am Wilden Kaiser in die Sonne zu kommen und zu steigen, dann sitze ich vermutlich in Kufstein. Leider, Innsbruck liegt direkt vor mir, jedoch jetzt mal rational denken, Umkehr ist angesagt bzw. war schon angesagt als Ernst und Markus umgedreht sind, ich habe bereits jetzt schon einen möglicherweise dummen Fehler gemacht, dass ich nicht schon umgedreht bin, ich kann jetzt nur mehr versuchen, die letzte Sonne am Wilden Kaiser zu erreichen, was auch schon fraglich erscheint. Also Umkehr, definitiv Umkehr.

Was ist da los, auch die Rofanspitze gerät in den Schatten, so was Blödes. Sie ist nur mehr auf der Nordseite in der Sonne. Ich fliege die Nordseite an, dort bin ich jedoch im Lee vom Südwind, es steigt zwar, aber turbulent, ich kann nur sehr sehr langsam Höhe machen. Langsam gehen mir die Alternativen aus, die letzte Chance scheint der Wilde Kaiser zu sein, auf dessen Fuße jedoch schon die Abschattung steht, geht sich das noch aus? Ok, wenn ich zumindest diese Chance noch nützen will, am Wilden Kaiser noch in die Sonne kommen will, dann muss ich jetzt abfliegen, hier mache ich eh kaum Höhe und verliere nur wertvolle Zeit. Abflug in 2650m, das ist leider nicht viel für einen Gleitflug ohne Thermik-Steigen.

Ab der Rofanspitze ist alles im Schatten, total tote Luft. Huh, das wird knapp. St. Johann in Tirol als GoTo am PDA aufgeschalten, Kufstein als Alternate 1, Landewiesenkatalag heraus für Landewiesen zwischen Kufstein und St. Johann. Ellmau als Alternate 2. Meine Befürchtung bewahrheitet sich nun, der gesamte Wilde Kaiser gerät in die Abschattung, ich beginne das Inntal bei Kufstein zu queren und die letzten Thermikwolken am Wilden Kaiser zerfallen. Na super. St. Johann auf +200. Na dann versuchen wir zumindest St. Johann, dort kann ich mich zumindest in die Sonne schleppen lassen. Saufen im Anflug an den Kaiser, nein, nicht das auch noch, so wird das nie was mit St. Johann, die Plus-Meter schwinden. Ich komme tief an der Baumgrenze am Wilden Kaiser an, alles im Schatten, doch wir haben einen leichten Südwind! Gleitzahl 60! Yeah, St. Johann ist wieder im Spiel. Ich suche Ellmau, falls es sich doch nicht ausgeht. Sieht gut aus, +400, ok, den Flug können wir vermutlich abhaken, aber zumindest St. Johann in Tirol erreiche ich und kann mich in die Sonne schleppen lassen. Ich fliege nun unter den steilen schattigen Felswänden des Kaisers ruhig Richtung St. Johann und staune, wie weit der Gipfel ober mir liegt :-). Was ist da vorn? Sonne? Sonne! Ein tiefer Ausläufer des Kaisers steht in der Sonne!! Das Flarm schlägt an, da weit oben kreist einer!!! Nichts wie hin, da muss es einen Auslösepunkt geben!!!! Ich achte auf jede kleine Bewegung des Fliegers, auf jede kleine Änderung des Sitzdrucks, ja, Achtung, ja, hier ist es, unfassbar, es hebt ganz leicht, genau hier, auf der letzten Rippe und somit letzten Chance vor dem Flugplatz, genial!!!!! Irgendwo auf der Rax ist mir der wollene Wind-Faden außen an der oberen Glashaube des Fliegers verloren gegangen, dieser zeigt die Luftströmung in der Thermik genau an. Ich fliege also schon die gesamte Strecke ohne Faden, jedoch jetzt hätt ich ihn mir sehr gewünscht, jetzt kommts auf jede Kleinigkeit an, wenn ich hier von 1300m wegsteigen will. Da weit oben vor mir ist die Wolke, in vermutlich 3500m, dort will ich hin. Jetzt volle Konzentration. Ich verlasse mich diesmal ganz auf mein Gefühl beim Kreisen, ich halte den Flieger auf Schiene, vergesse die Instrumente, schaue nur hinaus und versuche die Thermik wie beim Gleitschirmfliegen genau zu fühlen, das funktioniert gut, traumhaft, es steigt, und steigt, und steigt. Ich erreiche 2300m, doch jetzt kommt der Schatten schon wieder. Nichts wie rüber zum Wallerberg, den kenn ich, der Hausberg von St. Johann, dort habe ich letztens im Zuge eines Wandersegelfluges meinen Rückflug nach Wiener Neustadt begonnen. Ich fliehe vor dem Schatten. Es steigt wieder, diesmal gehts hinauf auf 3000m. Der Schatten holt mich schon wieder ein, ok, weiter zu den Loferer Steinbergen. Es steigt, doch nicht gut. "F4 Hallo!" Wer ist das? Ah der Ernst! Ich sehe ihn am Flarm-Radar, er steigt mit 5m/s, ich fliege gleich zu ihm hin. 5m/s, klasse, 3700m! Danke Ernst! Yipi! Ich bin wieder im Rennen! Wenn jetzt noch der vorhergesagte Wind im Osten geht, dann schaffe ich Neustadt!

Ich versuche, ein Stück mit Ernst mitzufliegen (er erreicht heute die Tagesbestwertung mit 1113km mit einer ASW20!). Dies gelingt am Steinernen Meer und Hochkönig gar nicht mal so schlecht, ich freue mich. Sehr interessant zu sehen, wie hier ein Profi fliegt. Im Anflug auf den Dachstein hat er mich dann abgehängt :-). Rückflug bis zum Beginn des Gesäuses dann ohne Probleme. Am Buchstein entschließe ich mich, nicht tief im Hangwind das Gesäuse zu durchfliegen, sondern möglichst viel Höhe zu machen. Ich erreiche 3000m, Abflug Kalte Mauer. Ein Saufen sondergleichen, ich bin im erwarteten Lee vom Hochtor und Lugauer, daher habe ich zuerst auch soviel Höhe gemacht. Ich verliere in kürzester Zeit 700Hm und erreiche die Kalte Mauer in 2300m, diese tragt. Huh, immer wieder solche Sachen, wenn ich da tief weggeflogen wäre ...

Nun weht der Südwind wie angesagt, perfekt aus Süd. Wenn ich nun keine Fehler mache, dann bin ich zu Haus. Im Hangwind gehts perfekt über Hochschwab, Staritzen, Veitsch, Schneealm, Rax bis zum Gahns. Dort drehe ich nochmals um, weil ich heute neue Bestleistung aufstellen könnte. Ich fliege nochmals bis zum Ebenstein am Hochschwab. Die Sonne geht schön langsam unter, es wird immer dunkler und diesiger, die Talsicht wird immer schlechter, ich wechsle von Sonnenbrille auf normale Brille. Am Hochschwab sehe ich die Veitsch kaum mehr. Ich bin gerade der einzige Segelflieger in dieser Gegend, niemand am Flarm, niemand am Funk. Ok, aber ich kenn mich ja in der Gegend sehr gut aus, passt ja eh alles. Ernst meldet sich am Funk ein Stück hinter mir, er ist klarerweise auch nochmal umgedreht und holt mich gerade wieder ein. Zuerst habe ich mich gerade noch recht alleine gefühlt in einer dunklen und düsteren Umgebung, die ich so noch nicht erlebt habe, jetzt habe ich Gesellschaft, es geht mir gleich besser, verrückt wie der Kopf arbeitet. Ich folge der Linie von Ernst und die ist gut :-). Auf den Aflenzer Staritzen am östlichen Hochschwabende beobachte ich um ca. 20:40 den Sonnenuntergang, traumhaft. ECET ist heute in Wiener Neustadt ca. 21:35, also noch eine knappe Stunde Zeit bis Neustadt, das sollte sich ausgehen. Ich bin auf der Rax auf 2200m angekommen und habe noch etwas Flugzeit übrig, soll ich nochmal umdrehen? Nein, es ist so dunkel, nein, das ist es nicht wert, so ein toller Flug, da will ich jetzt nichts mehr riskieren und diesen nach Hause bringen.

Ich fliege noch etwas auf der Heukuppe herum, Abflug Heukuppe dann um 21:00, Endanflug Wiener Neustadt. Es wird sehr ruhig. Alles ruhig im Hangwind, gemütlich. Pinkelpause muss mal wieder eingelegt werden, Sackerl richten, es geht ruhig am Gahns dahin. Der Rückenwind nimmt immer mehr zu, so, Pinkeln durchgeführt, plötzlich entstehen Wellenansätze, plötzlich fetzen Turbulenzen, rauf, runter, schitt, schitt, so ein Schitt, alles fliegt im Flieger herum, inklusive vollem Pinkelsackerl, und das dreht sich dann auch noch im Kreis und versprüht alles im Flieger, no, no, no, alles nass, so eine Scheiße ... Landung in Wiener Neustadt um 21:22. Ich gehe mich gleich mal waschen und ziehe mich um, so jetzt gehts mir wieder besser. Meine Kollegen landen kurz nach mir. Beim Fliegerputzen gemeinsam mit Markus am Abend in der Halle spreche ich mit ihm dann noch den Flug durch. Markus vermutet einen 900er mit der LS7, es wird sich am nächsten Tag noch herausstellen, dass er 1015km geflogen ist! Wir sind die letzten, die heute die Flugring-Kantine verlassen, ich um 22:35, er noch etwas später :-).

Mittlerweile ein paar Tage später habe ich den LS4-Flieger 3x völlig durchgeputzt, Sitzwanne ausgebaut, alles mit Waschmittel mehrmals gereinigt und durchlüftet. Jetzt riecht alles wieder gut und alles ist sauber :-). Es war mein bisher best-gewerteter Flug aufgrund der Absolut-Distanz. Ich erreichte Rang 5 im offiziellen Österreich-Ranking, sogar vor einem Kollegen, der mit einem besseren Flieger einen 1000er geflogen ist. Ich gratuliere Markus am nächsten Tag zu seinem Flug als ich seinen 1000er sehe, er gratuliert mir und meint: "Viel beeindruckender finde ich deine Leistung, dass du dich unter die 1000er einreihen konntest. Gratulation!" So ein Feedback von einem Vollprofi freut mich ganz besonders :-)! Es war mein bislang wertungstechnisch bester und lägster Flug, mit vielen Höhen als auch Tiefen, umso mehr freut es mich, dass ich ihn erfolgreich nach Hause fliegen konnte. Innsbruck habe ich zwar wieder um einen Hauch verfehlt, jedoch weiß ich nun definitiv, dass dieses Ziel hin und zurück an einem Tag mit meinem LS4-Vereinsflieger auch realisierbar ist :-)!
Galerie

(1) Flug
(2) F-Schlepp Richtung Gahns
(3) Blick auf Schneeberg
(4) Am Gahns entlang zur Rax
(5) Rax Bergstation mit Segelflieger
(6) Otto Haus mit Segelflieger
(7) Inversion und wolkenlos Richtung Veitsch und Hochschwab
(8) Anflug Aflenzer Staritzen am Hochschwab
(9) Im Hangwind auf den Staritzen Richtung Hochschwab Gipfel
(10) Anflug Kalte Mauer dahinter Gesaeuse
(11) Anflug Tamischbachturm
(12) Segelflieger etwas tief am Buchstein
(13) Thermikbeginn am Buchstein
(14) Anflug Haller Mauern
(15) Anflug Weissenbacher Waende
(16) Anflug Grimming
(17) Anflug Grosser Koppenkarstein am Dachstein
(18) Dachstein Bergstation
(19) Hinterer Gosausee
(20) Tolle Thermik zum Tennengebirge Bischling Hochkoenig
(21) Blick auf das Tennengebirge
(22) Blick auf Landewiesen Urreiting und St Johann im Pongau
(23) Anflug Hochkoenig
(24) Blick in Hohe Tauern Grossglockner in Wolken
(25) Gewitterbildung Richtung Grossvenediger
(26) Zeller See bei Zell am See
(27) Querung Inntal
(28) Ankunft am Achensee
(29) Achensee
(30) Rueckflug Leoganger Steinberge
(31) Ernst in der ASW 20
(32) Haller Mauern
(33) Blick auf Landewiese Admont
(34) Im Hangwind am Hochschwab
(35) Sonnenuntergang
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